Passwörter – sicher

15.07.2019 - 3 minutes read
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  • Passwörter niemals wiederholen
    Passwörter bei verschiedenen Diensten niemals wiederholen, sondern variieren
  • Passwort – je Länger – je Besser
    Nutzen Sie lieber längere statt komplexe Passwörter – Ein langes Passwort können Sie beispielsweise durch zufälliges Aneinanderreihen von Wörtern erreichen. Achten Sie darauf, dass die Passwörter praktikabel auf all Ihren Geräten eingegeben werden können.
    Ein Passwort, das aus 10-12 Zeichen besteht, gemischt aus großen und kleinen Buchstaben und Zahlen, ist eine gute Wahl. Am besten eignet sich ein individueller Merksatz. Man nimmt einfach die Anfangsbuchstaben der Wörter, streut ein paar Ziffern ein:

    1. Strophe: Fuchs, Du h(8)ast die Gans gestohlen
    1S:F,Dh8dGg

    – fertig ist ein merkbares und sicheres Passwort.
  • Zwei Faktor Authentifizierung
    Nutzen Sie die Zwei-Faktor Authentifizierung wann immer möglich
  • Passwörter nie ungeschützt in „Eigenen Dateien“ speichern
    Passworte in einer Excel-Tabelle auf dem Rechner zu speichern ist genauso sicher, wie die PIN auf die Rückseite der EC-Bankkarte zu schreiben. Jeder, der sich direkt an Ihrem Computer anmelden kann, hat möglicherweise Zugriff auf Ihre Dateien. Und mit dem Smartphone sind lesbare Passwörter schnell abfotografiert.
    Weiter ist natürlich auch bei einem Virenbefall auf Ihrem Computer die heilige Passwortdatei in Gefahr. Sollte es ein Verschlüsslungstrojaner bzw. Ransomware auf Ihren Computer geschafft haben, wären alle hinterlegten Passworte gleichermaßen verschwunden.
  • Nutzen Sie Passwortmanager
    Passwortmanager speichern die unterschiedlichen Passwörter verschlüsselt auf dem Rechner, Smartphone oder Tablet.
    Hier eine Auswahl:
    1. Keepass
    2. 1password
  • BackUp analog
    Schreiben Sie Ihre Passwörter teilweise auf einen Passwortzettel im Portmonnaie – einen „kontanten“ immer wiederkehrenden Teil des Passworts notieren Sie hierbei nicht
  • Sichtbare und unsichtbare Ablagen
    Oft trifft man auf Benutzer, die ihr Onlinebanking-Passwort, ihre Windows-Anmeldung oder den WLAN-Schlüssel auf einem Klebezettel säuberlich aufgeschrieben haben. Diese sind dann an einen Monitor geheftet. Daneben klebt die Kontonummer des Firmenkontos. So hat der Benutzer für schnelle Überweisungen alles sofort griffbereit. Hier ist Datenschutz nicht gegeben.
    Wem so eine offensichtliche Datenablage zu unsicher erscheint, der entfernt solche Passwortzettel gerne vom Computer. Die Idee ist grundsätzlich sinnvoll und erhöht die IT-Sicherheit. Allerdings ist der Mensch bequem. Ein Griff in die Schreibtischunterlage oder in die erste Schublade, und die Wahrheit kommt ans Licht. Schreibtischunterlagen und Tischkalender werden auch gerne genutzt, um Firmengeheimnisse augenscheinlich zu schützen.